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Das
Wiepersdorfer Gefühl (Arbeitstitel)
Birgit Kempker |
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30.8.1999 |
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Lieber Thomas Hettche, spät nach unserem Telefon meine Reaktion, ich schicke den HUHN-TEXT und nenne links, heute z.B. http://www.xcult.ch; dort liegen 2 Animationen auf dem Netz und bald eine dritte, hauptsächlich akustische, parallel zur Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst/ Basel, mit dem Titel: "Übung im Ertrinken". Dort liegt dann auch unter http://www.xcult.ch/x/kempker meine homepage. Herzliche Grüsse.
Das Wiepersdorfer Gefühl ist ein Projekt, das sich mit der Verschmelzung beschäftigt, vermutlich auch mit Rausch, es wäre auch möglich zu sagen, es geht um die Verschmelzung von Betrachtung und Betrachtetem, also um eine Art Wiepersdorfer Skulptur, leicht universal angehaucht und romantisch. Jetzt im Sommer als Stipendiatin auf Schloss Wiepersdorf sind mir zunächst solche Vermischungen und Verwischungen (schwimmend, schreibend, lesend, lebend, hörend, zeichnend, fotografierend....) passiert, in und mit der Landschaft, den Menschen auch, dem Wind, besonders den Hühnern und 2 Schlossschwänen. Es mag an dem milden und einschmeichlerischen Winden liegen, an der Wechselhaftigkeit des Wetters wie am Meer, dem Licht, bestimmt liegt es am Sandboden und vor allem an der Ruhe, bezw. dem akustischen "Flash" in dieser speziellen Gegend, die einzelnen Geräusche sind wie in einer Ebene weit zu hören, machen miteinander eine Art Symphonie und sind doch voneinander genau unterschieden, also eine Idealform von Verschmelzung, nämlich: ohne dass es Brei und Matsche gibt. Es wäre auch möglich zu sagen, es ginge um eine erotische Komposition auf sandigem Boden mit viel Himmel und Abflug und Einflugschneisen. |
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