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Nun gut. Dann klopfte es plötzlich.
"Oh you smell fine. Nice day?" Madeleine Albright war viel größer,
als ich erwartet hatte. Ein Bodyguard sah kurz herein, schaute und fragte,
ob ich allein sei im Apartment. "Get out of the tub." Die Außenministerin
trug ein weißes Kostüm, den legendären getigerten Seidenschal
und an ihren Füßen klebten Krokopumps. Die Fesseln wirkten
zierlich darin, "Sind das Implantate", hätte man fragen
können, als ich aus der Wanne stieg, oder als wir uns setzten, die
Beine übereinandergeschlagen. Aber ich traute mich nicht. Und die Außenministerin
sah auch schon zur Uhr. "Sie haben in einem Preisausschreiben gewonnen",
sagte sie auf deutsch, "Seven Minutes and a Portrait, right?"
Ich verbesserte sie: Sieben Minuten sei ein Quiz, kein Preisausschreiben,
"es ist eine Spielshow auf der Skandinavien-Fähre. Ich war an
Bord und habe gewonnen. Leider!" sagte ich, und dann neckisch: "Leider
für Sie!" Madeleine Albright lachte. Aber nur kurz. Über
den Couchtisch hinweg reichte ich ihr das eingeschweißte leere Blatt:
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